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SAP Integration

SAP PI/PO vs. SAP Integration Suite: der Vergleich für die Entscheidungsvorlage

Funktionaler und betrieblicher Vergleich beider Integrationsplattformen: Architektur, Betriebsaufwand, Lizenz- und Migrationsfolgen — verdichtet für die Entscheidungsvorlage.

Whitepaper

Von OXORY Redaktion · · 6 Min. Lesezeit

Worum es in der Entscheidung wirklich geht

SAP Process Integration und Process Orchestration laufen auf ein definiertes Wartungsende zu. Die Frage ist deshalb selten, ob die Integrationsplattform wechselt, sondern in welcher Reihenfolge, mit welchem Betriebsmodell und mit welchem Anteil an Wiederverwendung.

Architektur

Die klassische Middleware ist eine von Ihnen betriebene Java-Landschaft mit eigenem Patch-, Zertifikats- und Kapazitätsmanagement. Die SAP Integration Suite ist ein Cloud-Dienst: Laufzeit, Updates und Skalierung liegen beim Anbieter, Ihre Verantwortung verlagert sich auf Design, Governance und Monitoring der Flows.

Betriebsaufwand

  • PI/PO: Systempflege, Kernel- und Java-Stände, Housekeeping, Sizing — planbar, aber personalintensiv.
  • Integration Suite: kein Plattformbetrieb, dafür laufende Beobachtung von Quotas, Konnektivität (Cloud Connector) und Release-Änderungen des Anbieters.

Lizenz- und Kostenfolgen

Der Wechsel verschiebt Kosten von Infrastruktur und internem Betrieb hin zu Verbrauchs- bzw. Kapazitätsmodellen. Für die Vorlage entscheidend: die Migration selbst ist der größte Einzelposten, nicht der Zielbetrieb.

Migrationsfolgen

Ein belastbarer Business Case braucht drei Zahlen: die Anzahl produktiv genutzter Schnittstellen, den Anteil technisch übertragbarer Mappings und die Testabdeckung. Ohne diese Inventur wird jede Schätzung zur Wette.

Empfehlung

Starten Sie mit einer vier- bis sechswöchigen Inventur und einem Pilot-Flow pro Integrationsmuster. Das Ergebnis liefert Aufwand, Reihenfolge und Betriebsmodell in einer Form, die eine Investitionsentscheidung tatsächlich trägt.

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